FRAU AVA LITERATURPREIS

9. Frau Ava Literaturpreis an Claudia Bitter verliehen

Am 24. April wurde um 19 Uhr im Rahmen eines Festaktes in der Kirche St. Blasien in Klein Wien der Frau Ava Literaturpreis von Bundesrätin Andrea Wagner in Vertretung von Landeshauptfrau Mikl-Leitner an die österreichische Autorin Claudia Bitter überreicht.


Diese Feier wurde durch Prof. Franz Haselböck an der Barockorgel musikalisch umrahmt und ein Klarinettenensemble der Musikkapelle Paudorf unter der Leitung von Mag. Sonja Burchhard stimmte auf die Feier ein. Die Laudatio, die von der kurzfristig erkranken Jurorin Mag. Elisabeth von Leon verfasst worden war, verlas die ehemalige Vorsitzende der Jury Dr. Erika Schuster und die Bürgermeisterin von Furth, Mag. Gudrun Berger, sowie der Geschäftsführende Gemeinderat von Paudorf, Ing. Manfred Harbich, überbrachten die Grußworte ihrer Gemeinden. Als Ehrengäste durfte die Frau Ava Gesellschaft für Literatur unter anderen Mag. Stefan Reiter, den Archivar des Stiftes Vorau, in dem die einzig erhaltene Handschrift der Texte von Frau Ava liegt, Dr. Reinhard Ehgartner und Julia Walter vom Österreichischen Bibliothekswerk sowie einige Direktorinnen aus Krems wie Mag. Barbara Falt vom BORG, Hofrat Mag. Sabine Hardegger von der HLM, die stellvertretende Direktorin vom BRG Ringstraße, Mag. Bettina Redl, die Direktorin der Volksschule Paudorf, Hedwig Felsner, und die Direktorinnen der Kindergärten Paudorf-Eggendorf, Brigitte Eder und Elisabeth Pfeffer begrüßen.

Am darauffolgenden Abend stellte Claudia Bitter Interessierten ihren prämierten Romanauszug „Leben, plus, minus“ im Rahmen einer Lesung im Hellerhof (Paudorf) vor und gab einen kurzen Ausblick auf die geplante Fortsetzung des Textes.

Claudia Bitter wurde in Oberösterreich geboren, studierte Slawistik und Ethnologie und lebt heute in Wien, wo sie als Autorin, Künstlerin und Bibliothekarin arbeitet. Sie veröffentlicht Prosa und Lyrik sowie Zeichnungen und Collagen, die sie in den Kontext ihrer literarischen Arbeiten stellt. Die Autorin hat bereits zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen erhalten wie den Siemens Förderungspreis, den Haidhauser Werkstattpreis und die Anerkennung der Jury im Zuge des Frau Ava Literaturpreises 2005.

Für den Frau Ava Literaturpreis 2019 reichten 98 Autorinnen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz, Luxemburg, den Niederlanden und Italien einen Text ein, der nicht mehr als 10.000 Zeichen umfassen und sich thematisch im Spannungsfeld von Spiritualität, Religion und Politik bewegen sollte.

Claudia Bitter konnten mit ihrem Romanauszug „Leben, plus, minus“ die Jury, der Christa Gürtler, Barbara Neuwirth, Elisabeth von Leon und Brigitte Schwens-Harrant angehörten, überzeugen. Dieser Text kann in den nächsten beiden Wochen auf der Homepage der Frau Ava Gesellschaft für Literatur (www.frauavapreis.at) nachgelesen werden..

Auf dem Foto der Verleihung sehen Sie von links nach rechts:

BG Mag. Gudrun Berger, Archivar des Stiftes Vorau, Mag. Stefan Reiter, Dr. Erika Schuster, Mag. Gabriele Ecker, Preisträgerin Claudia Bitter, Bundesrätin Andrea Wagner, GGR Ing. Manfred Harbich, Mag. Alice Klein




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